"Hurra, wir leben noch" - Schulsanitäter als Statisten in der Notaufnahme des Bethesdakrankenhauses

Ein Busunfall mit 30 Verletzten, ein sogenannter Massenanfall von Verletzen (ManV) war das Szenario am 27.11.2015 im Bethesdakrankenhaus in Stuttgart. Unsere Schulsanitäter, Auszubildende des Bethesdakrankenhauses und Mitglieder der DLRG sollten dabei die Verletzten spielen. So traf man sich gegen 15.30 Uhr auf der Feuerwache 1 in Stuttgart, wo unsere Schüler von Rund-Teams (Realistische Unfalldarstellung) geschminkt wurden. Es war beeindruckend. Enes hatte mehrere Schnittwunden, Bedia war am Auge verletzt und Zeynep hatte einen gebrochenen Unterarm mit einer deutlich tastbaren Verschiebung. Mit Blaulicht ging es dann los in Richtung Bethesdakrankenhaus. Dort wurden die Schüler von den alarmierten Mitarbeitern ruhig und routiniert in Empfang genommen, gesichtet und schließlich in der Notaufnahme versorgt. Das Ziel der Übung war es nämlich, die Notaufnahme des Bethesdakrankenhauses so viel wie möglich zu stressen. Verbände wurden angebracht, Daten wurden aufgenommen, Brüche wurden geröntgt (natürlich nicht in echt) und Gipse angelegt. Anschließend wurden alle in der Krankenhauscafeteria verköstigt und von der Feuerwehr zurück zu Wache gefahren. Dort bekamen die Schulsanitäter noch die Autos erklärt und durften miterleben, wie die Feuerwehr zu einem echten Alarm ausrückte.
Wir bedanken uns ganz besonders bei Herrn Dr. Rauscher für das Ermöglichen der tollen Erfahrung, bei Herrn Gödde von der Feuerwache 1 für die ausgezeichnete Gastfreundschaft und einfach bei allen, die diesen Nachmittag für uns unvergesslich gemacht haben. Wir hoffen, dass wir irgendwann wieder an so einer tollen Übung teilnehmen können.
Natürlich nutzen die Schüler diese Gelegenheit auch, die ersten Seiten ihres neuen Kulturpasses zu füllen und Plätze für ihr BOGY-Praktikum zu organisieren.

U. Gerst
Lehrer





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