BIL macht Schule mit dem und für den Hallschlag

Schülerinnen und Schüler der BIL-Schule interviewen ältere Bewohner im Hallschlag - und auch Sie können sich melden!

Der Besuch von Frau Gitti Scherer in der BIL-Schule, die das Sommeratelier für den Hallschlag in diesem Jahr auf die Beine stellt, und bei uns nachfragte, ob wir mitmachen könnten, brachte uns auf die Idee: Wie wäre es denn, wenn Schülerinnen und Schüler aus unserer Schule ältere Menschen im Hallschlag besuchen würden, um sie nach ihrem Leben im Hallschlag zu fragen? Gute Idee, meinte die Organisatorin, wäre schön, wenn es klappen könnte.
Ob es zum Erfolg führt, wissen wir noch nicht, aber wir haben angefangen. Zuerst müssen wir genügend Adressen von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zusammenbringen, die wir dann in kleinen Gruppen nach einem Interviewkonzept befragen wollen. Es geht um angewandten Geschichts- und Sozialunterricht. Immerhin versprechen wir uns, dass unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren Gesprächspartnern weit ins letzte Jahrhundert hinein zurückblicken und verstehen lernen, wie es zu den heutigen Verhältnissen gekommen ist. Sie werden von Lebensentwürfen und Schicksalen erfahren, die ihnen – aufgewachsen in mehr oder weniger gesichertem Wohlstand – wahrscheinlich fremd und befremdlich vorkommen werden. Auch andere kulturelle und religiöse Lebensentwürfe könnten anfangs irritieren. Doch die nähere Beschäftigung mit der Geschichte der besuchten Menschen im Hallschlag und vor allem die persönlichen Begegnungen sollen aber dazu führen, dass unsere Schüler Verständnis und Empathie für ihre Gesprächspartner entwickeln und so ihr eigenes Leben bereichern können. Dann sind sie wirklich am Standort der Schule, also im Hallschlag, angekommen.
Jeder Stadtteil, seine Architektur, seine soziale Zusammensetzung und seine Infrastruktur, hat seine eigene Geschichte und diese hängt ganz eng mit der Geschichte seiner Bewohner zusammen. Deshalb werden sich die Schülerinnen und Schüler auch allgemein mit der Geschichte des Hallschlags befassen, sie werden sich dabei auch mit der Industrie und dem Weinbau sowie mit dem Verhältnis des Hallschlags zu angrenzenden Wohngebieten beschäftigen. Und von seiner wechselnden Rolle in der Landeshauptstadt erfahren.
Es wird spannend – und wir werden Ihnen berichten. Einen Zwischenbericht gibt es auf jeden Fall bei Sommeratelier. Übrigens: Falls Sie Interesse an diesem Projekt haben und Ihre persönliche Geschichte im Hallschlag beitragen wollen, melden Sie sich doch einfach bei uns. Natürlich können wir unser Konzept noch erweitern. Rufen Sie bei uns an oder kommen Sie einfach vorbei! (Telefon 2226767; fragen Sie nach Herrn Hönes oder direkt per E-Mail an ).

E. Hönes
Schulleitung, Gymnasium

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